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Die Mitglieder und Gäste der Europakomitees Trittau und Saarijärvi.

Ukulelereise nach Finnland

Für eine 14-köpfige Delegation des Arbeitskreises Finnland vom Europakomitee des Amtes Trittau ging es im März im Rahmen des regelmäßigen Austausches ins mittelfinnische Saarijärvi. Mit dabei waren auch die elfjährigen Zwillinge Hanna und Nele Genke aus Lütjensee, für die diese Reise etwas ganz Besonderes war. Begleitet von ihrer Ukulele-Lehrerin Juliane Ebert-Schulz musizierten die beiden Mädchen gemeinsam mit finnischen Musikerinnen und Musikern und erlebten ein tolles Begleitprogramm.

Cordula Eickmann

„Wir haben bei unserer Aufführung in Saarijärvi ein Stück von Mozart, finnische Volkslieder und eine Feuerwerkmusik gespielt. Das war toll!“, erzählt Hanna begeistert. Seit der Grundschulzeit in Lütjensee und weiter an der Freien Waldorfschule Bargteheide wird sie zusammen mit ihrer Schwester Nele einmal pro Woche von der Musikpädagogin Juliane Ebert-Schulz in den Ganztagskursen an der Ukulele unterrichtet. Mittlerweile sind die Zwillinge in der 6. Klasse, spielen das Instrument schon fünf Jahre und sind so versiert, dass sie mit erwachsenen Musikerinnen und Musikern proben und auftreten können. „Ich habe selbst als Kind an einem solchem Austauschprogramm teilgenommen und diese Reise als sehr schöne Erfahrung erlebt. Man bekommt mehr als in einem normalen Urlaub, wenn man bei den Gastfamilien wohnt oder zusammen Musik macht. Ich kann allen jungen Menschen nur empfehlen, an solchen Austauschprogrammen teilzunehmen“, weiß Juliane Ebert-Schulz, die neben der Ukulele auch Mandoline und Gitarre unterrichtet.

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Juliane Ebert-Schulz und die Zwillinge Hanna und Nele Genke üben an der Ukulele im mittelfinnischen Saarjärvi.

Los ging es mit dem Flugzeug von Hamburg nach Helsinki, weiter mit einer kleinen Maschine Richtung Tikkakoski nordöstlich von Tampere und mit dem Bus für die letzte Etappe bis nach Saarijärvi. Untergebracht bei Gastfamilien konnten Hanna und Nele das Leben weit oben im Norden ganz nah erfahren. „Wir haben richtig etwas miterlebt von der Kultur der Finnen, zum Beispiel das Essen bei unseren Gasteltern Minna und Tejo, der selber auch Musiker ist und Akkordeon spielt. Und die Finnen gehen immerzu in die Sauna, was wir auch gemacht haben“, berichtet Nele. Cool fanden die Mädchen das Eisangeln, auch wenn kein Fisch angebissen hat, und die Tour mit den Langlaufskiern im Rahmen des Begleitprogrammes der Reise. Für den gemeinsamen Abend im Karhumäki Festzentrum haben die Zwillinge tagsüber geprobt und abends ihr Können gezeigt. „Es war super, mit den finnischen Musikerinnen und Musikern   zu spielen“, so Nele.

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Eintauchen in die finnische Alltagskultur: Hanna und Nele mit ihren Gasteltern Minna und Tejo.

Auch der Auftritt des Seminaarimäen Männerchores dürfte den beiden lange in Erinnerung bleiben. „Die finnische Verrücktheit kam bei der Performance des Chores besonders gut zur Geltung. Überhaupt sind die Finnen sehr fröhlich und herzlich und unglaublich gastfreundlich. Es sind in den Jahren des Austausches schon viele Freundschaften entstanden“, sagt Juliane Ebert-Schulz.

Im nächsten Jahr wird die finnische Delegation im Amt Trittau zu Besuch sein. „Dann sehen wir uns wieder!“, freut sich Hanna. Ob sich die Zwillinge vorstellen können, eine weitere Delegationsreise mit dem Europakomitee zu machen und andere Kulturen zu erleben, Menschen kennenzulernen und zusammen zu musizieren, beantworten Hanna und Nele ganz klar: „Auf jeden Fall!“

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